HIV

Unser Engagement in der HIV-Kooperation

Mit dem erstmaligen Erreichen der von UNAIDS ausgerufenen 90/90/90-Ziele im Jahr 2020 hat Deutschland ein wichtiges Etappenziel im Kampf gegen HIV und AIDS erreicht. Schätzungsweise 90% der in Deutschland lebenden Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion. Von diesen befinden sich 97% in einer antiretroviralen Therapie, die wiederum bei 96% das Virus unter die Nachweisgrenze herabgesetzt hat.1 Diese Zahlen beweisen: HIV ist heute kein Todesurteil mehr, die Infektion ist dank moderner Therapieoptionen beherrschbar und die Lebenserwartung von Menschen mit HIV gleicht nahezu der der Allgemeinbevölkerung. Trotz des großen medizinischen Fortschritts besteht weiterhin politischer Handlungsbedarf auf dem Weg zu einer patientenzentrierten HIV-Versorgung.

Als führendes forschendes pharmazeutisches Unternehmen im Bereich innovativer Therapien zur Behandlung von HIV und AIDS setzen wir uns im Rahmen der HIV-Kooperation in Zusammenarbeit mit Partnern aus der pharmazeutischen Industrie für eine nachhaltig verbesserte Versorgung von Menschen mit HIV ein. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Janssen-Cilag GmbH, MSD Sharp & Dohme GmbH, ViiV Healthcare GmbH tritt die Gilead Sciences GmbH in einen ständigen Dialog mit Verteter:innen aus Politik, Selbstverwaltung, Wissenschaft und der Patient:innen-Community. Ziel der HIV-Kooperation ist es, gemeinsam bestehende Versorgungshürden bei Prävention, Prophylaxe, Diagnose, Behandlung und der Bekämpfung von HIV-bezogener Diskriminierung und Stigmatisierung aktiv zu thematisieren sowie offen und transparent in die gesundheitspolitische Debatte einzubringen.

Anhand von fünf Kernthemen bieten Gilead und die Partner der HIV-Kooperation in einem Konsenspapier geteilte Forderungen samt Handlungsoptionen, wie die HIV-Versorgung in Deutschland politisch gezielt verbessert werden kann.

Konsenspapier der HIV-Kooperation

In Kontakt treten können Sie mit der HIV-Kooperation per E-Mail über kontakt@fokus-hiv.de.

Referenzen

  1. Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin 47/2021.

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